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Jochens Unfall

Nach einem Badeunfall im August 2006 in Ungarn, flog ich sofort nach Deutschland, wo ich in einer Spezialklinik operiert wurde. Jedoch lies sich die Diagnose nicht mehr aufhalten.
Diagnose: inkomplette Querschnittlähmung / Paraplegie, beide Beine waren ohne jegliches Gefühl und ohne Bewegung! Im Krankenhaus wurde ich unter anderem physiotherapeutisch betreut. Nach einigen Wochen begann das linke Bein wieder Funktion zu bekommen, jedoch das rechte Bein blieb stumm! Nach 2 Monaten zuckte auch das rechte Bein etwas.

Ich versuchte mich nicht unterkriegen zu lassen! Mein Frau Sabine und meine drei Kinder Venetia, Merlin und Marek halfen mir sehr dabei. Dieses Bild entstand im Oktober 2006. Ich war inzwischen im Rollstuhl mobil, aber gehen sollte für mich, laut Ärzten und Therapeuten der Vergangenheit angehören.

Im November 2006 wurde ich nach 3 Monaten Klinikaufenthalt entlassen.
Ich befand mich im Rollstuhl und begann zu Hause mit ca. 3 Stunden täglicher Physiotherapie.
Ich konnte einfach nicht akzeptieren, dass ich für den Rest meines Lebens im Rollstuhl sitzen sollte! Im Dezember konnte ich schon kleine Strecken mit 2 Stüzen bewältigen.

Im Januar 2007 war ich schon so fit durch massive tägliche Physiotherapie, dass ich an einer Stütze gehen konnte.

Das Treppensteigen an einer Stütze kam dann im Februar hinzu und wie man sieht, war ich schon sehr glücklich über das Erreichte!

Im März 2007 an meinem Geburtstag konnte ich, welch ein Wunder, dann schließlich ohne Stützen gehen. Natürlich keine großen Strecken, Spazierengehen mit den Hunden noch ausgeschlossen, aber ich arbeitete daran.

Schließlich im Mai 2007 machten wir einen Erholungsurlaub in Italien. Selbst Unebenheiten, wie diesen Steinstrand kann ich inzwischen bewältigen.
Natürlich hinke ich und die Folgen der Querschnitterkrankung sind noch deutlich vorhanden, aber ich kann wieder gehen !
Was ich daraus gelernt habe und schon vorher wußte? - Nie aufgeben, auch wenn es noch so aussichtlos erscheint!
Wir möchten uns auf diesem Wege für die zahlreiche Unterstützung, die lieben Worte, die angebotene Hilfe und, und , und.... die wir in dieser Zeit von so Vielen erhalten haben, herzlich bedanken!





